Auf dem Gelände der ehemaligen Pelzveredelung Fuldatal GmbH in Fuldatal, Landkreis Kassel, wurde von 1963 bis 1986 von verschiedenen Eigentümern die Behandlung von Häuten und Fellen durchgeführt. Zur Reinigung von Fellen wurden insbesondere Tetrachlorethen und Trichlorethen eingesetzt.
Aufgrund der rückläufigen Schadstoffkonzentrationen in den Sanierungsbrunnen und Rigolen wurde ein Konzept für die dauerhafte Abschaltung der aktiven Grundwassersanierung in Sanierungszone II erarbeitet. Das Konzept beinhaltet eine passive Wasserfassung mit druckloser Ableitung und Aktivkohleabreinigung.
Der Antrag zu den Umbaumaßnahmen für die drucklose Abstromsicherung im oberflächennahen Grundwasserleiter wurde Anfang 2025 vom Regierungspräsidium Kassel genehmigt. Die Baumaß-nahme wurde im Herbst 2025 durchgeführt. Die vorhandene Wasserfassung (Rigole) wurde über eine Rohrleitung an mit Aktivkohle befüllte Schächte angeschlossen. Das gereinigte Grundwasser wird über Versickerungskästen wieder dem Grundwasserleiter zugeführt. Die Inbetriebnahme der Grund-wasserabstromsicherung erfolgte im November 2025.
Im Dezember 2025 erfolgte die letzte Anlieferung von Profilierungsmaterial auf die Altdeponie Eisert. Damit wurden seit Frühjahr 2023 ca. 700.000 t DK-I Material in die Profilierung der Altdeponie verdichtet eingebaut. Ein Großteil dieses Materials wurde mittels Binnenschiffe über den eigens errichteten Schiffsanleger bzw. die BImschG-genehmigte Umschlaganlage angeliefert.
Somit konnte der Zeitplan für den Bau der Profilierung sowie den notwendigen Vorarbeiten wie Bodenaustausch und Dammbau sicher eingehalten werden. Derzeit erfolgen Restarbeiten im ebenfalls BImschG-genehmigten Zwischenlager nördlich der Altdeponie. Bis zum Ende des ersten Quartals 2026 werden die Kombinationsbrunnen in den Deponiekörper gebohrt und ausgebaut. Anschließend soll der Bau der lateralen Dichtung (Spund- und Dichtwand) erfolgen.
Zur Ablösung des bisherigen Pump & Treat-Verfahrens wird seit Oktober 2024 ein ENA-Pilotversuch durchgeführt. Durch insgesamt drei Eingabezyklen werden Nährstoffe zum Abbau der verbliebenen Schadstoffbelastungen in den Untergrund eingegeben. Für die Eingabe stehen am Standort im Untergrund verlegte Horizontaldrainagen zur Verfügung.
Veränderungen im Grundwasser, d. h. eine potenzielle Etablierung von biologischen Abbauvorgängen, werden durch engmaschige Überwachungsmaßnahmen dokumentiert. Zur Ergänzung der üblichen Pumpprobenahmen kommen auch Passivsammler zum Einsatz. Die ersten Ergebnisse zeigen im Umfeld der Horizontaldrainage einen erfolgreichen Anstieg sowohl des Sauerstoffs als auch der Nährstoffe im Grundwasser. Sollten die Ergebnisse des Pilotversuchs einen Erfolg aufzeigen, ist die Umstellung auf einen großtechnischen Maßstab denkbar.Die Sicherung der Altdeponie erfolgt durch eine Einkapselung des zentralen Abfallkörpers (Fläche ca. 6 ha); seitlich wird eine Dicht- bzw. eine Spundwand errichtet, die in den unterhalb des zweiten Grundwasserleiters befindlichen schwarzen Ton einbindet. Die Oberfläche wird über eine qualifizierte und DepV-konforme Abdichtung umgesetzt. Hierzu ist eine im Vorfeld durchzuführende Profilierung zu errichten, die eine gleichmäßige Geometrie der Deponie und damit die Funktion der Oberflächenabdichtung sicherstellt. Zum jetzigen Stand wurden ca. 450.000 t Profilierungsmaterial eingebaut und ein die Deponie umlaufender Randdamm errichtet (s. Abbildung 10/2024). Ein weiterer Einbau von 150.000 t Material wird im Jahr 2025 erfolgen.
Die Fertigstellung des Abdichtungssystems aus Bentonit- und Drainagematten erfolgte Ende August 2024. Die Fläche der ehem. Industriebrache ist mittlerweile durch die eingesähte Wildkräuterwiese renaturiert und fügt sich nahtlos in das vorhandene Landschaftsbild ein. Im Herbst erfolgen im Nachgang noch weitere Anpflanzungen von Busch- und Strauchwerk, vorwiegend im Bereich der Böschungen. Zukünftig soll die Fläche nach Bedarf gemäht und beweidet werden. Das halbjährige Grundwassermonitoring wird fortgeführt.
Nachdem der verbliebene Gebäudebestand auf dem ehem. Betriebsgelände der KVG in Butzbach, Ebersgöns in der zweiten Jahreshälfte 2023 rückgebaut wurde, erfolgt ab Mai 2024 der Bau des Abdichtungssystems aus Bentonit- und Drainagematten. Die ausgelegten Bentonit- und Drainagematten werden zunächst mit Unterboden überbaut. Zum Schluss erfolgt der Auftrag von Oberboden als Substrat für die spätere Wildkräuterwiese.
Nachdem die mit Arsen beaufschlagten Böden aus der Sanierung der Grundstücke in Wildeck-Richelsdorf planmäßig auf die Rückstandshalde der ehemaligen Richelsdorfer Kupferhütte gebracht wurden, haben im November 2023 die Arbeiten zur Sanierung/Sicherung der Halde gestartet.
Aktuelle Informationen und Bilder zum Projekt



Die Zeit, die wir mit dir als Kollegen verbringen durften, kann keiner nehmen. Wir behalten dich stets bei uns im Herzen. Dein Wesen hat uns nachhaltig bereichert. Als Kollege bist du unersetzlich und hast einen leeren Platz bei uns hinterlassen. Es ist und bleibt für uns unfassbar, dass du nicht mehr unter uns bist.
Wir trauern um unseren Kollegen

der am 13. Februar 2022 nach schwerer Krankheit im Alter von 63 Jahren verstorben ist.
Herr Riemann war seit 2008 für die HIM als Projektleiter tätig.
Wir verlieren mit Herrn Riemann einen überaus geschätzten, fähigen und liebenswürdigen Mitarbeiter, Kollegen und Freund.
Herr Riemann verfügte über hervorragende Fachkenntnisse, viel Erfahrung, einen scharfen, analytischen Verstand und beherrschte sein Aufgabengebiet hochmotiviert und wirklich gut. Gleichzeitig war er äußerst kollegial, immer hilfsbereit, sorgfältig, dazu humorvoll, gesellig und optimistisch. Mit ihm zusammenzuarbeiten war angenehm. Er fehlt uns sehr, als Mensch und als kompetenter Kollege.
Wir werden ihn stets in Erinnerung behalten.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.
HIM GmbH Bereich Altlastensanierung (HIM-ASG) / Deponietechnik Ingrid Barzen, Anette Cromm, Frank Fehling, Wolfgang Kreuzer, Ulrich Langer, Lucyna Mischlich, Ralf Pomplun, Zrinko Rezic, Petra Rölle, Birgit Schmitt-Biegel, Wolfgang-Martin Schulz, Michael Sieber, Michael Woisnitza, Anja Wolf, Lutz Zipprich
Die HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung - HIM-ASG - beabsichtigt gegen Angebot das nachstehende, unbebaute und derzeit ungenutzte Grundstück zu verkaufen.
Lage:
Am Plausdorfer Tor 2, 35260 Stadtallendorf
Katasterangaben:
Gemarkung Stadtallendorf, Flur 44, Flurstück 195/2
Gesamtgrundstücksfläche:
1.587 m²
Sanierung:
Das Grundstück wurde im Jahr 2016 von der HIM GmbH im Auftrag des Landes Hessen zwecks Sanierung erworben. Von November 2018 bis Juni 2019 wurde die Sanierungsmaßnahme (Rückbau des Bestandsgebäudes mit Bodenaustausch) erfolgreich durchgeführt. In einem grundstücksbezogenen Bericht sind der Verlauf
und die Ergebnisse der Sanierungsarbeiten dokumentiert.
Planungsrechtliche Festsetzungen:
Gemäß dem aktuellen Baubauungsplan der Stadt Stadtallendorf vom 27.09.2018 befindet sich das Grundstück in einem Mischgebiet. Unter Berücksichtigung der diesbezüglichen planungsrechtlichen Festsetzungen ist eine Neubebauung möglich.
Angebotsbedingungen:
- Mindestgebot: 85 EUR/m2 (Bodenrichtwert)
- schlüssige Finanzierungsdarlegung
Interessenten werden gebeten, schriftliche Angebote bei der
HIM GmbH
Bereich Altlastensanierung - HIM-ASG -
Waldstraße 11
64584 Biebesheim
mit der Aufschrift:
Angebot zur Grundstücksausschreibung - Am Plausdorfer Tor 2 - Nicht öffnen!
bis zum 30. September 2021 abzugeben
Auf dem Gelände der ehemaligen Pelzveredelung Fuldatal GmbH in Fuldatal, Landkreis Kassel, wurde von 1963 bis 1986 von verschiedenen Eigentümern die Behandlung von Häuten und Fellen durchgeführt. Zur Reinigung von Fellen wurden insbesondere Tetrachlorethen und Trichlorethen eingesetzt.
Aufgrund der rückläufigen Schadstoffkonzentrationen in den Sanierungsbrunnen und Rigolen wurde ein Konzept für die dauerhafte Abschaltung der aktiven Grundwassersanierung in Sanierungszone II erarbeitet. Das Konzept beinhaltet eine passive Wasserfassung mit druckloser Ableitung und Aktivkohleabreinigung.
Der Antrag zu den Umbaumaßnahmen für die drucklose Abstromsicherung im oberflächennahen Grundwasserleiter wurde Anfang 2025 vom Regierungspräsidium Kassel genehmigt. Die Baumaß-nahme wurde im Herbst 2025 durchgeführt. Die vorhandene Wasserfassung (Rigole) wurde über eine Rohrleitung an mit Aktivkohle befüllte Schächte angeschlossen. Das gereinigte Grundwasser wird über Versickerungskästen wieder dem Grundwasserleiter zugeführt. Die Inbetriebnahme der Grund-wasserabstromsicherung erfolgte im November 2025.
Im Dezember 2025 erfolgte die letzte Anlieferung von Profilierungsmaterial auf die Altdeponie Eisert. Damit wurden seit Frühjahr 2023 ca. 700.000 t DK-I Material in die Profilierung der Altdeponie verdichtet eingebaut. Ein Großteil dieses Materials wurde mittels Binnenschiffe über den eigens errichteten Schiffsanleger bzw. die BImschG-genehmigte Umschlaganlage angeliefert.
Somit konnte der Zeitplan für den Bau der Profilierung sowie den notwendigen Vorarbeiten wie Bodenaustausch und Dammbau sicher eingehalten werden. Derzeit erfolgen Restarbeiten im ebenfalls BImschG-genehmigten Zwischenlager nördlich der Altdeponie. Bis zum Ende des ersten Quartals 2026 werden die Kombinationsbrunnen in den Deponiekörper gebohrt und ausgebaut. Anschließend soll der Bau der lateralen Dichtung (Spund- und Dichtwand) erfolgen.
Zur Ablösung des bisherigen Pump & Treat-Verfahrens wird seit Oktober 2024 ein ENA-Pilotversuch durchgeführt. Durch insgesamt drei Eingabezyklen werden Nährstoffe zum Abbau der verbliebenen Schadstoffbelastungen in den Untergrund eingegeben. Für die Eingabe stehen am Standort im Untergrund verlegte Horizontaldrainagen zur Verfügung.
Veränderungen im Grundwasser, d. h. eine potenzielle Etablierung von biologischen Abbauvorgängen, werden durch engmaschige Überwachungsmaßnahmen dokumentiert. Zur Ergänzung der üblichen Pumpprobenahmen kommen auch Passivsammler zum Einsatz. Die ersten Ergebnisse zeigen im Umfeld der Horizontaldrainage einen erfolgreichen Anstieg sowohl des Sauerstoffs als auch der Nährstoffe im Grundwasser. Sollten die Ergebnisse des Pilotversuchs einen Erfolg aufzeigen, ist die Umstellung auf einen großtechnischen Maßstab denkbar.Die Sicherung der Altdeponie erfolgt durch eine Einkapselung des zentralen Abfallkörpers (Fläche ca. 6 ha); seitlich wird eine Dicht- bzw. eine Spundwand errichtet, die in den unterhalb des zweiten Grundwasserleiters befindlichen schwarzen Ton einbindet. Die Oberfläche wird über eine qualifizierte und DepV-konforme Abdichtung umgesetzt. Hierzu ist eine im Vorfeld durchzuführende Profilierung zu errichten, die eine gleichmäßige Geometrie der Deponie und damit die Funktion der Oberflächenabdichtung sicherstellt. Zum jetzigen Stand wurden ca. 450.000 t Profilierungsmaterial eingebaut und ein die Deponie umlaufender Randdamm errichtet (s. Abbildung 10/2024). Ein weiterer Einbau von 150.000 t Material wird im Jahr 2025 erfolgen.
Die Fertigstellung des Abdichtungssystems aus Bentonit- und Drainagematten erfolgte Ende August 2024. Die Fläche der ehem. Industriebrache ist mittlerweile durch die eingesähte Wildkräuterwiese renaturiert und fügt sich nahtlos in das vorhandene Landschaftsbild ein. Im Herbst erfolgen im Nachgang noch weitere Anpflanzungen von Busch- und Strauchwerk, vorwiegend im Bereich der Böschungen. Zukünftig soll die Fläche nach Bedarf gemäht und beweidet werden. Das halbjährige Grundwassermonitoring wird fortgeführt.
Nachdem der verbliebene Gebäudebestand auf dem ehem. Betriebsgelände der KVG in Butzbach, Ebersgöns in der zweiten Jahreshälfte 2023 rückgebaut wurde, erfolgt ab Mai 2024 der Bau des Abdichtungssystems aus Bentonit- und Drainagematten. Die ausgelegten Bentonit- und Drainagematten werden zunächst mit Unterboden überbaut. Zum Schluss erfolgt der Auftrag von Oberboden als Substrat für die spätere Wildkräuterwiese.
Nachdem die mit Arsen beaufschlagten Böden aus der Sanierung der Grundstücke in Wildeck-Richelsdorf planmäßig auf die Rückstandshalde der ehemaligen Richelsdorfer Kupferhütte gebracht wurden, haben im November 2023 die Arbeiten zur Sanierung/Sicherung der Halde gestartet.
Aktuelle Informationen und Bilder zum Projekt



Die Zeit, die wir mit dir als Kollegen verbringen durften, kann keiner nehmen. Wir behalten dich stets bei uns im Herzen. Dein Wesen hat uns nachhaltig bereichert. Als Kollege bist du unersetzlich und hast einen leeren Platz bei uns hinterlassen. Es ist und bleibt für uns unfassbar, dass du nicht mehr unter uns bist.
Wir trauern um unseren Kollegen

der am 13. Februar 2022 nach schwerer Krankheit im Alter von 63 Jahren verstorben ist.
Herr Riemann war seit 2008 für die HIM als Projektleiter tätig.
Wir verlieren mit Herrn Riemann einen überaus geschätzten, fähigen und liebenswürdigen Mitarbeiter, Kollegen und Freund.
Herr Riemann verfügte über hervorragende Fachkenntnisse, viel Erfahrung, einen scharfen, analytischen Verstand und beherrschte sein Aufgabengebiet hochmotiviert und wirklich gut. Gleichzeitig war er äußerst kollegial, immer hilfsbereit, sorgfältig, dazu humorvoll, gesellig und optimistisch. Mit ihm zusammenzuarbeiten war angenehm. Er fehlt uns sehr, als Mensch und als kompetenter Kollege.
Wir werden ihn stets in Erinnerung behalten.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.
HIM GmbH Bereich Altlastensanierung (HIM-ASG) / Deponietechnik Ingrid Barzen, Anette Cromm, Frank Fehling, Wolfgang Kreuzer, Ulrich Langer, Lucyna Mischlich, Ralf Pomplun, Zrinko Rezic, Petra Rölle, Birgit Schmitt-Biegel, Wolfgang-Martin Schulz, Michael Sieber, Michael Woisnitza, Anja Wolf, Lutz Zipprich
Die HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung - HIM-ASG - beabsichtigt gegen Angebot das nachstehende, unbebaute und derzeit ungenutzte Grundstück zu verkaufen.
Lage:
Am Plausdorfer Tor 2, 35260 Stadtallendorf
Katasterangaben:
Gemarkung Stadtallendorf, Flur 44, Flurstück 195/2
Gesamtgrundstücksfläche:
1.587 m²
Sanierung:
Das Grundstück wurde im Jahr 2016 von der HIM GmbH im Auftrag des Landes Hessen zwecks Sanierung erworben. Von November 2018 bis Juni 2019 wurde die Sanierungsmaßnahme (Rückbau des Bestandsgebäudes mit Bodenaustausch) erfolgreich durchgeführt. In einem grundstücksbezogenen Bericht sind der Verlauf
und die Ergebnisse der Sanierungsarbeiten dokumentiert.
Planungsrechtliche Festsetzungen:
Gemäß dem aktuellen Baubauungsplan der Stadt Stadtallendorf vom 27.09.2018 befindet sich das Grundstück in einem Mischgebiet. Unter Berücksichtigung der diesbezüglichen planungsrechtlichen Festsetzungen ist eine Neubebauung möglich.
Angebotsbedingungen:
- Mindestgebot: 85 EUR/m2 (Bodenrichtwert)
- schlüssige Finanzierungsdarlegung
Interessenten werden gebeten, schriftliche Angebote bei der
HIM GmbH
Bereich Altlastensanierung - HIM-ASG -
Waldstraße 11
64584 Biebesheim
mit der Aufschrift:
Angebot zur Grundstücksausschreibung - Am Plausdorfer Tor 2 - Nicht öffnen!
bis zum 30. September 2021 abzugeben