Grundlagen

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Nach den Regelungen des Hessischen Altlasten- und Bodenschutzgesetzes vom 28. September 2007 kann in den Fällen, in denen Sanierungsverantwortliche nicht oder nicht rechtzeitig herangezogen werden können, insbesondere wegen der Dringlichkeit der Sanierung der Altlast oder schädlichen Bodenveränderung die Bestandskraft einer Anordnung nicht abgewartet werden kann oder die Sanierungsverantwortlichen zur Durchführung der Sanierung nicht in der Lage sind, die Bodenschutzbehörde dem Träger der Altlastensanierung die Durchführung der Maßahme nach dem BBodSchG übertragen, ohne dass dieser Sanierungsverantwortlicher wird (§12 HAltBodSchG). Die Sanierung erfolgt dann aus Mitteln des Landes Hessen. Wenn die Sanierung mit Landesmitteln durch den Träger der Altlastensanierung erfolgt, hat das Land einen Kostenerstattungsanspruch gegenüber den Sanierungsverantwortlichen (§13 Abs. 2 HAltBodSchG).

Die HIM GmbH erhielt im Jahre 1989 per Rechtsverordnung den Auftrag des Landes als Träger der Altlastensanierung in Hessen tätig zu werden. Zum Kerngeschäft der HIM gehörten die Entsorgung von Sonderabfällen sowie die Sanierung von Altlasten für private Auftraggeber im In- und Ausland. Die HIM gründete für die Durchführung des Landesauftrages einen eigenen Geschäftsbereich Altlastensanierung (HIM-ASG).