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Hanau-Steinheim, chem. Fabrik, Fa. Giese: Einblick in eine thermische SanierungHanau-Steinheim, chem. Fabrik, Fa. Giese: Einblick in eine thermische Sanierung

Bis Ende der 1970er Jahre wurde am Standort eine chemische Fabrik für Reinigungsmittel betrieben. Nach der gewerblichen Nutzung wurde das Grundstück mit Wohnhäusern bebaut. Anfang der 1990er Jahre wurden in diesem Bereich massive LHKW-Grundwasserverunreinigungen festgestellt. Dieser LHKW-Schaden wird mit Hilfe eines thermischen In-Situ-Verfahrens saniert. Der Untergrund wird über die elektrischen Heizelemente tiefenspezifisch erwärmt. Durch die Erwärmung im Untergrund gehen die Schadstoffe in die in den Bodenzwischenräumen befindliche Bodenluft über. Die mit dem Schadstoff versetzte Bodenluft wird über die Absaugpegel flächig abgezogen und über Kühlleitungen und Wasserabscheider gekühlt und entfeuchtet, sowie anschließend über Aktivkohlefiltern gereinigt. Die Bilder zeigen die Vorbereitung der Arbeiten.

Giese_thermischeSanierung